Bodyflow International

FAQs für Ärzte



FAQs für Ärzte

Ist der Einsatz von Bodyflow bei Personen mit kongestiver Herzinsuffizienz möglich?

Diese Patienten müssen mit großer Vorsicht und in Konsultation mit ihrem Arzt behandelt werden, da zur Vermeidung der Gefahr, dass der Patient im Zusammenhang mit der Verschiebung von Knöchelödemen durch das Lymphsystem zurück in Richtung Herz und Lungen ein akutes Lungenödem erleidet, eventuell die Verabreichung einer Dosis positiver Ionotropen und Diuretika notwendig ist. In diesem Falle muss ein Hausarzt oder Kardiologe konsultiert werden.

 

Reagieren alle Ödeme auf gleiche Weise?

A: Nein. Je chronischer das Ödem, desto schwieriger ist die Behandlung! Jeder einzelne reagiert anders auf die Behandlung, die daher von einem ärztlichen Betreuer überwacht werden muss.

 

Was passiert mit dem Ödem?

Es erfährt ein sehr komplexes System der Bewegung des initialen Lymphsystems, des tieferen und des Lymphsammelsystems hin zum höheren Lymphknotenbereich, wie z. B. solchen in der Leistengegend und den Nebenbereichen. Von hier aus bewegt sich die Lymphe tiefer in Richtung der Schlüsselbeinvenen, von wo sie sich über den Brustlymphgang zurück in den Blutkreislauf entleert. Von diesem Punkt aus wandert die Lymphe über Herz und Lungen zwecks Entgiftung zur Leber und zur Ausscheidung in Form von Urin zu den Nieren.

 

Können Personen in Dialysebehandlung mit Bodyflow behandelt werden?

Ja, wobei die Behandlung jedoch den normalen Dialysevorgang für den Patienten beträchtlich beeinflusst, so dass eine solche Behandlung vorab mit dem Nierenarzt besprochen und sehr genau überwacht werden muss. In diesem Fall muss der Nierenarzt an der Behandlung teilnehmen.

 

Kann Bodyflow Patienten mit Verbrennungen helfen?

A: Ödeme im Zusammenhang mit Verbrennungen sind sehr häufig und nur sehr schwer zu kontrollieren. Da im Zusammenhang mit schweren Verbrennungen massive Flüssigkeitsverschiebungen auftreten, würde eine solche Behandlung lediglich durch den behandelnden Arzt des Verbrennungspatienten verordnet.

 

Kann ein Patient, der bereits unter Venenthrombose litt, mit Bodyflow behandelt werden?

Ja, solange keine akute tiefe Venenthrombose vorliegt. Im Zweifelsfall ist die An- oder Abwesenheit einer tiefen Venenthrombose über Duplex-Ultraschall zu bestätigen.

 

Kann jemand, der blutverdünnende Mittel, wie z.B. Aspirin, einnimmt, mit Bodyflow behandelt werden?

Ja. Patienten, welche zur Vermeidung von Komplikationen durch ein Vorhofflattern mit Makomar oder ähnlichen Mitteln behandelt werden, können ebenfalls mit Bodyflow therapiert werden, solange ihr INR innerhalb des normalen therapeutischen Bereichs liegt.

 

Befinden sich glatte Muskelzellen in Venen und im Lymphsystem?

Ja. In Venen wird die glatte Muskelzellschicht mit Tunica media bezeichnet, und obwohl es sich hierbei im Vergleich zu Arterien um eine bedeutend dünnere Schicht handelt, so ist sie doch vorhanden. Im Lymphsystem ist die Tunica media-Schicht noch dünner als in den Venen und ist im initialen Lymphsystem überhaupt nicht vorhanden; im tieferen und Sammellymphsystem jedoch sind die Gefäße aufgrund der Tunica media pulsierend, und der pulsierende Effekt wird vom autonomen Nervensystem angeregt.

 

Stören wir durch die Beschleunigung des Heilungsvorgangs die normalen körperlichen Prozesse, und hat dies negative Auswirkungen?

Nein, die Wirkung von Bodyflow hilft dem Körper bei seinem natürlichen Heilungsprozess, welcher mit dem Alter immer weniger effektiv wird. Darum reagieren junge, gesunde Menschen so schnell und leicht auf eine Behandlung, wobei Menschen mit komplexeren medizinischen und Gesundheitsproblemen länger zur Heilung brauchen. Bodyflow kann diesen Prozess unterstützen.

 

Funktioniert nach der Beseitigung eines Ödems, welches aus einer traumatischen Verletzung entstanden ist, alles wieder normal?

Hier ist es von äußerster Wichtigkeit, dass ein ärztlichen Betreuer die Genesung überwacht, da von der Verletzung betroffene Bänder eventuell überdehnt wurden und zur korrekten Heilung möglicherweise Zeit und Hilfe brauchen. Alle traumatischen Verletzungen sollten in Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Betreuer behandelt werden, da hierbei eine Vielzahl von Faktoren im Spiel sein kann.

 

Können Patienten, welche ein Metallimplantat tragen - wobei es sich hier nicht um einen permanenten Herzschrittmacher oder einen internen Defibrillator handelt – nicht mit Niedrigfrequenz-Elektrostimulation oder Bodyflow behandelt werden?

Es bestand lange Zeit große Unklarheit darüber, welche Art von Metallimplantaten von welcher Art eingesetzter Energie betroffen ist. Durch die niedrige Penetration der Bodyflow-Therapie sind große Gelenkprothesen oder Knochenverschraubungen jedoch nicht betroffen. Höhere Energiearten, wie z. B. Laser und Interferenzströme, können die Metallimplantate eventuell beeinflussen, was bei Niedrigfrequenz-Elektrostimulation jedoch nicht der Fall ist.